Archiv der Kategorie: Schildkröten-Blog

Naturbrut Griechische Landschildkröte

Naturbrut 2015 – Unser erstes Mal ;-)

Beim gestrigen (13. September 2015) täglichen Kontrollgang durchs Gehege unserer adulten Griechischen Landschildkröten traute ich meinen Augen nicht. Da saß unter einer Pflanze eine kleine Baby-Schildkröte. Zuerst dachte ich, oh nein, wie konnte die denn aus unserem Jungtiergehege ausbrechen. Aber dann habe ich sie mir genommen und feststellen müssen, dass sie noch keine Markierung auf dem Panzer hat. Dabei habe ich erst letzte Woche von all unseren diesjährigen Nachzuchten die Fotodokumentationen erstellt und da waren alle Nachzuchten noch eindeutig markiert. Es kommt schon mal vor, dass die Markierungen im Laufe der Zeit etwas schwächer werden, aber bis sie ganz verschwinden, braucht doch etwas länger. Zur Sicherheit habe ich aber nochmal alle Babyschildkröten gezählt, mit dem Ergebnis:

Das Baby ist unsere erste Naturbrut!

Naturbrut Griechische Landschildkröte

Vor lauter Aufregung habe ich ganz vergessen, in dem Moment ein Foto zu machen. Ich habe das Baby zuerst mal in eine Kiste gesetzt und mich auf die Suche gemacht, wo sie geschlüpft sein kann und wo vielleicht noch weitere Eier aus dem Gelege sein könnten. Aufgrund der deutschen Wetterverhältnisse, hielt ich es für unwahrscheinlich, dass das Gelege im Freien liegt. Also machte ich mich in den Frühbeeten auf die Suche. Unsere Weibchen legen immer wieder mal ihre Gelege ins Frühbeet und dabei hatten sie bisher 3 bevorzugte Stellen. Hier war aber nichts zu finden. Also den ganzen Rest noch abtasten. Und tatsächlich hab ich an einer neuen Stelle das Gelege gefunden.

Und noch im Boden vergraben sah ich da das 2. Baby. Wahnsinn! Daneben fand ich auch die Eierschale des ersten Schlüpflings und noch 2 weitere Eier. Eins der beiden Eier habe ich direkt entsorgt, da es unbefruchtet war. In dem anderen Ei scheint aber auch ein Baby drin zu sein. Um nicht wieder auf die Suche gehen zu müssen, habe ich das Ei in einen extra Behälter gelegt und wieder mit Erde bedeckt. Die Kiste steht jetzt im Frühbeet, damit die Schildkröte auch noch die Möglichkeit bekommt, in der Natur zu schlüpfen. Hoffen wir mal, dass hier auch ein gesundes Baby schlüpft.

Das im Gehege gefundene Baby hatte die Dottersack-Öffnung bereits völlig verschlossen. Bei den anderen Schlüpflingen ist das i.R. 1-3 Tage nach dem Schlupf der Fall. Gehen wir also mal davon aus, dass unsere erste Naturbrut am 10. September 2015 geschlüpft ist. Beim anderen Baby in der Eigrube war der Dottersack bereits völlig eingezogen, aber die Öffnung noch gut zu erkennen. Ich schätze, dass das Baby sich am 12.9. aus seinem Ei befreit hat.

Jetzt stellt sich nur die Frage, von welchem Weibchen sind die Babys und seit wann liegt das Gelege dort. Bei der Kontrolle meiner Zuchtstatistiken erinnerte ich mich wieder, dass ich im Mai vergeblich auf das 2. Gelege unserer Cleo gewartet habe. Nach dem ersten Gelege im April konnte ich die nächste Eiablage erst im Juni beobachten. Der Abstand zwischen den beiden Gelegen betrug 7 Wochen. Die beiden anderen Weibchen hatten in der Zeit 3 Gelege im Abstand von je 3-4 Wochen gelegt. Da unsere Cleo noch recht jung ist und ich auch kein ungewöhnliches Verhalten im Mai feststellen konnte, habe ich mir zu der Zeit nichts dabei gedacht. Ich habe in den letzten Jahren noch nie gelesen, dass eine Griechische Landschildkröte 4 Gelege im Jahr hat. Also kann das Gelege eigentlich nur das vermisste Gelege von Cleo sein. Auch die Anzahl der Eier spricht für Cleo. Unsere beiden älteren Weibchen legen i.R. 5-7 Eier pro Gelege, während die junge Cleo noch nie mehr als 4 Eier im Gelege hatte. Wenn ich nun davon ausgehe, dass das Gelege am 18.5.2015, also genau in der Mitte der beiden anderen Gelege, gelegt wurde, hatten die beiden Babys jetzt eine Brutdauer von 115 bzw. 117 Tagen. Meine Recherche in verschiedenen Schildkröten-Foren und auf anderen privaten Schildkröten-Seiten ergab, dass andere Schildkrötenzüchter mit Naturbruten meistens von einer Inkubationsdauer zwischen 100 und 120 Tagen berichten. Das passt genau!

Den beiden Babys habe ich erstmal ein ausgiebiges Bad spendiert und sie dann in unser Baby-Gehege gesetzt. Aber zunächst noch getrennt von den anderen Schlüpflingen, um sie in den nächsten Tagen gezielter beobachten zu können. Und beim dritten Ei warten wir jetzt gespannt drauf, ob da auch noch ein gesundes Baby schlüpft.

Wow! Das war ein spannender Tag. Es ist immer wieder schön, die ersten Babys im Brutkasten zu entdecken. Aber so eine Naturbrut ist da nochmal was anderes, vor allem wenn man nicht damit rechnet.

 

Update 16.09.2015:

Unsere dritte Naturbrut ist jetzt auch geschlüpft und erfreut sich bester Gesundheit.

Kommentkampf Griechischer Landschildkröten

Frühlingserwachen – Kommentkämpfe der Männchen

Mitte bis Ende März haben all unsere Griechischen Landschildkröten ihre Winterstarre beendet. Anfangs sind sie noch sehr ruhig, aber mit zunehmender Sonne und Temperatur werden sie aktiver. Die einfallenden Sonnenstrahlen ins beheizte Frühbeet werden vormittags für ein ausgiebiges Sonnenbad genutzt und anschließend bedienen sich alle ausgiebig an den frischen (Un-)Kräutern, die mittlerweile doch überall zu finden sind.

Bei den kühlen Temperaturen der letzten Tage hatten wir die Frühbeet-Türen noch verschlossen und unsere adulten Tiere waren in zwei Gruppen mit je einem Männchen getrennt voneinander untergebracht. Das sonnige Osterwetter haben wir zum Anlass genommen, die Türen zu öffnen, so dass unsere Griechen tagsüber ins Freigehege können. Abends setzen wir sie ggfs. wieder zurück, da teilweise doch noch mit Bodenfrost zu rechnen ist. Bei den meisten ist das aber nicht nötig, da sie i. R. von alleine einen Schlafplatz im Frühbeet suchen.

Kommentkämpfe der Männchen

Was den Paarungstrieb betrifft, waren unsere Männchen in den letzten Tagen noch sehr zurückhaltend. Jetzt wo wir aber die Frühbeet-Türen geöffnet haben und beide Männchen im Gehege aufeinander treffen können, geht es los. Haben sie bisher nur zaghafte Paarungsversuche unternommen, waren sie am Ostersonntag nicht mehr zu bremsen.

Die Männchen entwickelten eine ungeheure Energie, als sie ihren Gegenspieler bemerkten. Sie haben sich sofort mit Rammstößen und Beißen attackiert. Die Männchen haben sich teilweise regelrecht beim anderen festgebissen und keiner wollte nachgeben. Über ihre Kommentkämpfe haben sie die Weibchen zeitweise sogar vergessen.

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Ob bei dem Kampf die Rangfolge geklärt werden konnte, kann ich so nicht sagen. In den letzten Jahren war eigentlich unser Elvis der „Schwächere“ und ist regelmäßig unserem Spike (der Kleinere der beiden Männchen) nach kurzer Auseinandersetzung aus dem Weg gegangen. Aber das kann ich diesmal so nicht bestätigen. Mal sehen, ob die beiden denn in den nächsten Tagen ihre Rangfolge klären können. Bisher hat das Zusammenleben unserer beiden Landschildkröten Männchen immer gut funktioniert. Ich hoffe doch sehr, dass die das auch dieses Jahr wieder geregelt bekommen. Das tut beim Zusehen schon weh, wenn sich der eine im Bein des anderen festbeißt.

Diese Rituale gehören zum natürlichen Verhalten der Griechischen Landschildkröten und lassen sich nicht vermeiden. Wir versuchen nur durch entsprechende Gestaltung des Geheges den Tieren auch Rückzugsmöglichkeiten zu bieten, so dass sie dem anderen aus dem Weg gehen können. Dies ist im Übrigen auch sehr wichtig für die Weibchen. Die Männchen entwickeln in den nächsten Tagen doch einen sehr ausgeprägten Paarungstrieb, der den Weibchen zeitweise sicherlich zu weit geht. Hier müssen wir dafür sorgen, dass sich unsere Landschildkröten nicht permanent über den Weg laufen oder Sichtkontakt haben. Ausreichend Pflanzen und andere Versteckmöglichkeiten in Form von z. B. Steinen oder Baumstämmen sind wichtig für ein artgerechtes Zusammenleben unserer Griechischen Landschildkröten im Garten.

Video einer Paarung von Cleo und Elvis

Hier ist es mir gelungen, eine erfolgreiche Paarung unserer Griechischen Landschildkröten (in diesem Fall sind es Cleo und Elvis) zu filmen. Ist das Weibchen bereit, bleibt es stehen, zieht den Kopf und die vorderen Extremitäten ein wenig ein und der hintere Panzer wird leicht angehoben. Das Männchen versucht nun auf den Panzer des Weibchens aufzusteigen. Hierbei hilft ihm sein leicht nach innen gewölbter Bauchpanzer und mit den Vorderfüßen stützt er sich ab.

Die sofort beginnenden Kopulationsbewegungen werden begleitet von pfeifenden Lauten des Männchen. Die sind teilweise so laut, dass man sie auf mehrere Meter Entfernung hört. Die Laute sind aber nicht vergleichbar mit einer Stimme, sondern entstehen aufgrund des ruckartigen Auspressens der Luft aus den Lungen und man hört sie auch nur während der Paarung Griechischer Landschildkröten.
Die Weibchen liegen während der Kopulation relativ teilnahmslos da, während die Männchen zeitweise steil aufgerichtet sind. Insgesamt ist der Kopulationsakt relativ unspektakulär und im Vergleich zur Balz sehr kurz.

Video einer Paarung

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Unsere Jungtiere im Gehege

Jungtiere der Griechischen Landschildkröte leben anfangs noch sehr versteckt im Gehege. Sie kommen morgens für ein erstes Sonnenbad aus ihren Verstecken. Anschließend beginnt die Futtersuche. Im Laufe eines Tages sieht man sie immer wieder mal durchs Gehege laufen. Aber sie mögen es auch gerne „kuschelig“. Unter dieser Rinde ist ein Lieblingsplatz unserer Nachzuchten. Hier wird es zeitweise auch schon mal etwas eng 😉

Wir können unseren Schildkröten bei ihren Streifzügen durchs Gehege stundenlang zusehen. Ein paar Eindrücke davon möchten wir hier gerne zeigen. Die auf den Fotos zu sehenden Griechischen Landschildkröten sind alle unsere eigenen Nachzuchten.

Jungtiere im Gehege

Eiablage - Testudo hermanni boettgeri

Eiablage Video unserer Meggy

Es ist immer wieder faszinierend, wenn unsere Weibchen sich auf die Suche nach einem geeigneten Eiablage-Platz machen und dann mit dem Ausheben der Grube beginnen. Nur mit Hilfe der Hinterfüße graben die Weibchen. Teilweise hat alleine das schon 1-2 Stunden gedauert. Sie haben beim Ausheben der Eiablage-Grube verdammt viel Ausdauer und sind sehr akribisch.

Ist die Grube fertig, halten die Weibchen meistens kurz inne und beginnen dann mit der Eiablage. In der Regel kommen die Eier in kleinen Abständen nacheinander und zwischendurch schieben die Landschildkröten-Weibchen die Eier mit den Hinterfüßen in der Grube so zurecht, dass alle hineinpassen.

Ist das letzte Ei draußen, beginnen die THB-Weibchen direkt mit dem Zuschütten der Grube. Auch hier nutzen sie nur ihre Hinterfüße und sind ebenfalls sehr genau in dem was sie da machen. Teilweise ist das Loch nachher wieder so verschlossen, dass es uns schwer fällt, die Eier zu finden.

Hier nun ein paar Fotos von unserer Meggy bei ihrer Eiablage und der anschließenden Bergung der Eier.

Eiablage Video

Im Mai 2014 haben wir kleine Filmsequenzen aufgenommen, die die Eiablage unserer Meggy (Testudo hermanni boettgeri) zeigen:

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Unser Schildkrötengehege

Grundvoraussetzung für eine artgerechte Haltung von Testudo hermanni boettgeri ist ein gut strukturiertes Freilandgehege mit beheizbarem Frühbeet oder Gewächshaus.

Unser Schildkrötengehege befindet sich an einer sonnigen Stelle im Garten und hat eine Größe von knapp 38m² zuzüglich der Bereiche für unsere Nachzuchten, die ca. 6 m² zur Verfügung haben. Für den Unterschlupf haben wir uns für den Eigenbau einer Frühbeetanlage entschieden. Hier befinden sich für alle Schildkröten Versteckmöglichkeiten und bei schlechtem Wetter sorgen Baustrahler für das nötige Licht und die Wärme. In der Übergangszeit haben wir zusätzlich die Möglichkeit, die Frühbeete mit Elstein Keramikstrahlern zu beheizen.

In unseren Augen sehr wichtig ist es, dass das Gehege gut bewachsen ist und eher ungeordnet wirkt. Die Schildkröten sollen nach Möglichkeit nicht direkt die Gehegemauern erkennen, da sie an diesen sonst nur entlang laufen würden. Desweiteren ist es gut, wenn die Schildkröten sich nicht direkt sehen und genügend Versteckmöglichkeiten haben. Unsere Weibchen nutzen das immer wieder gerne, um den manchmal doch sehr aufdringlichen Männchen ein wenig aus dem Weg zu gehen.

Aus der Sicht unserer Schildkröten sieht das Gehege so aus:

Auf dem Rücken liegende Griechische Landschildkröte

Auf den Rücken umgefallene Schildkröten

Wenn Landschildkröten auf den Rücken umgefallen sind, stellt das für sie eine große Gefahr dar. Sie sind so nicht nur Fressfeinden ausgeliefert, sondern es droht im Sommer auch die Gefahr der Überhitzung. Besonders gefährlich kann das auch in unseren Frühbeeten werden, wenn die Schildkröte direkt unter einer Wärmelampe liegt. Hier ist also unbedingt darauf zu achten, dass der Untergrund nicht zu glatt ist und die Schildkröten die Möglichkeit haben, sich von alleine wieder umzudrehen. Auf den Rücken umgefallene Schildkröten weiterlesen

Die ersten Schlüpflinge 2014 sind da

Dieses Jahr sind unsere Nachzuchten der Griechischen Landschildkröte sehr früh da. Begünstigt durch das sonnige und warme Frühjahr hatten unsere Weibchen dieses Jahr bereits Mitte April ihre ersten Gelege. Nach 63 Tagen Inkubation ist dann gestern das erste Baby geschlüpft. Nach nur ca. 12 Stunden hatte es sich aus dem Ei befreit und der Dottersack war auch bereits völlig eingezogen. Frisch geschlüpfte Landschildkröten sind noch etwas „geknickt“. Daher lassen wir sie die ersten 12-24 Stunden gerne noch etwas im Inkubator, damit sie sich in Ruhe strecken können. Dazu setzen wir sie nach dem Schlupf in eine separate Schale mit etwas Spaghnum-Moos. So geben wir auch der Dottersack-Öffnung am Bauchpanzer die Gelegenheit, sich in Ruhe zu schließen. Das feuchte Spaghnum-Moos wird nach dem Schlupf gerne genutzt, um sich darunter zu verstecken. Manchmal setzen wir die schlüpfenden Nachzuchten auch schon mit Beginn des Schlupfvorgangs in die Schale mit Spaghnum-Moos. So klebt nachher nicht das ganze Vermiculite an ihrem Panzer.

Nach dieser kleinen Verschnaufpause kommen unsere Nachzuchten dann aber auch direkt ins Freigehege mit Frühbeet. Hier haben wir einen extra Teil abgetrennt, der nur für die Schildkröten-Babys ist. Wir halten nichts davon, die Schlüpflinge zuerst in ein Terrarium zu geben. Sollten die Temperaturen im Freien zu gering zu sein, so haben wir die Möglichkeit, das Frühbeet zu beheizen und können mit einer Lampe für das nötige Licht sorgen. Wir haben dieses Jahr bereits zum siebten Mal in Folge erfolgreich Nachzuchten unserer Testudo hermanni boettgeri-Gruppe gezüchtet und bisher hat nur ein Schlüpfling in all den Jahren nicht überlebt. Er war aber von Anfang an sehr klein und machte bereits nach dem Schlupf keinen fitten Eindruck. Im Übrigen halten alle Nachzuchten bei uns bereits im ersten Jahr eine ca. 3-4 monatige Winterruhe. Aber dazu schreiben wir sicherlich mal was, wenn die Winterruhe ansteht.

Die nächsten Nachzuchten folgen bestimmt in den nächsten Tagen. Erfahrungsgemäß schlüpfen bei uns aus den Erstgelegen aber nicht so viele Schildkröten. Einen Grund dafür haben wir noch nicht ausmachen können. Die zweiten Gelege hingegen waren in den letzten Jahren fast immer zu hundert Prozent befruchtet und alle Nachzuchten sind erfolgreich geschlüpft. Ähnliches haben wir auch schon von anderen Züchtern z.B. im Testudo-Forum gelesen. Ein sehr empfehlenswertes Forum mit vielen netten Teilnehmern.

Anzahl der Schildkröten-Gelege

Diese Jahr haben unsere Weibchen zum ersten Mal 3 Gelege abgesetzt und das in einem ziemlich gleichmäßigen Abstand von 3 Wochen. Dabei hat unsere Meggy den Anfang gemacht und eine Woche später folgten Mathilda und Cleo. Cleo ist mit ihren 14 Jahren noch recht jung und sie hatte letztes Jahr ihr erstes Gelege. Um so überraschter waren wir dieses Jahr, dass sie auch ein drittes Gelege hatte. Allerdings waren hier nur 2 Eier drin, während die beiden anderen Weibchen auch im dritten Gelege jeweils 5 bzw. 6 Eier hatten. Im Schnitt haben unsere Weibchen 5-6 Eier pro Gelege.