Calcium ist kein Luxus – es ist lebensnotwendig. Ein dauerhafter Calciummangel führt zu Knochenerweichung, Panzerschäden und schwerwiegenden Gesundheitsproblemen, besonders bei Jungtieren und Weibchen während der Eiproduktion.
Unsere Empfehlung: Calcium immer zur freien Verfügung anbieten, damit die Tiere sich bedarfsgerecht bedienen können.
Die einfachste und natürlichste Calciumquelle ist die Sepiaschale – sie ist günstig, langlebig und wird von Schildkröten direkt angenommen. Daneben gibt es Algenkalk und Calciumpulver, die ebenfalls zur freien Verfügung angeboten werden. Die Schildkröten nehmen sich dann, was sie brauchen – eine Dosierung durch den Halter ist weder nötig noch sinnvoll.
Alles Wissenswerte zur Calciumversorgung – Mengen, Häufigkeit und mögliche Mangelerscheinungen – haben wir in unserem Ratgeber Calcium für Landschildkröten ausführlich beschrieben.
Sepiaschalen
Sepiaschalen sind die klassische Calciumquelle und unsere erste Empfehlung: Sie werden von den meisten Tieren bereitwillig angeknabbert, lassen sich problemlos im Gehege platzieren und sind preiswert. Einfach in den Weg stellen – die Schildkröten wissen selbst, wie viel sie brauchen.
Calciumpulver & Algenkalk
Pulverförmige Calciumquellen funktionieren nach dem gleichen Prinzip wie Sepiaschalen: zur freien Verfügung ins Gehege stellen – in einer kleinen Schale oder direkt auf einem flachen Stein. Die Tiere lecken oder fressen davon, wenn sie Bedarf haben. Wer Pulver übers Futter streut, nimmt den Tieren die Möglichkeit zur Selbstregulation und riskiert sowohl Unter- als auch Überversorgung. Algenkalk ist eine pflanzliche Alternative für Tiere, die Sepiaschalen weniger mögen.
Weiterführende Informationen
Alle Details zur Calciumversorgung – wie viel, wie oft und in welcher Form – erklärt unser ausführlicher Ratgeber: 👉 Calcium für Landschildkröten – Warum es unverzichtbar ist
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